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Hier poste ich regelmäßig neue Pflanzenfotos mit interessanten Kräuterinfos, sowie neue Termine und Veranstaltungen:

07.10.2020

Das kleine Habichtskraut (Hieracium pilosella agg.) ist seit alters her ein volksheilkundliches Mittel zur Stärkung der Augen. Angeblich konnte Martin Luther den drohenden Verfall des Augenlichts durch das regelmäßige Trinken des Krautes verhindern. Weitere Wirkungen sind bei Atemwegserkrankungen, Fieber, Erkältungen, zur Stimmumgsanhebung und zur Klärung des Geistes. Essbar wäre es auch, es ist aber etwas herb.

16.07.2020

Das Echte Labkraut (Galium verum) ist jetzt blühend und duftend zu finden. In der Volksheilkunde ist es ein wichtiges Kraut für die Harnwege, Nieren und Blase. Darüber hinaus schweißtreibend und Anregend auf die Lymphe. Früher sehr wichtig wegen dem Labenzym zur Käseherstellung, es verlieh dem Käse auch eine schöne gelbe natürliche Färbung sowie ein besonderes Aroma.

11.06.2020

Die Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria) zusammen mit einer hübschen Krabbenspinne (ist gut getarnt). Der lateinische Gattungsname sagt viel über ihre frühere Verwendung aus: Gift besiegen. Die Wurzel wurde früher als Antidot gegen Gifte verwendet, obwohl sie selbst giftig ist. Da ihre Giftstoffe (alle Teile) aber Erbrechen bis zu Lähmungen verursachen können, wird sie heute nicht mehr verwendet. Außer in der Homöopathie, hier werden die Blätter als Homöopathikum bei Virusinfektionen, besonders bei Grippe verwendet. Vielleicht ein kleiner Geheimtipp für die nächste Corona Virus Pandemie Welle, wurde mir zumindest von einem Homöopathen verraten :-)

05.04.2020

Wunderschön und bezaubernd sind jetzt die Crocus Wiesen im Bereich der Pack. Hier handelt es sich um den Bastard-Crocus (Crocus x fritschii). Eine Mischung aus den beiden heimischen Crocusen (Frühlings- und Illyrischer-) in der Steiermark. Er ist bedeutend prächtiger als der häufigere Frühlings-Crocus. Eine heilkundliche Verwendung ist mir nicht bekannt. Zum Safran fälschen und strecken wurden alle verwendet :-)

05.03.2020

Endlich ist der Seidelbast (Daphne mezereum) im Grazer Bergland in voller Blüte. Sein herrlicher Duft ist schon fast betörend, zumindest ich kann an keinem Seidelbast vorbeigehen ohne daran zu schnuppern:-). So schön er ist, so gefährlich ist er auch. Die gesamte Pflanze ist stark giftig, weshalb es beim bewundern und riechen bleiben sollte :-) Homöopathisch wird er übrigens bei Gürtelrose und Nervenschmerzen eingesetzt und pharmazeutisch gibt es vielversprechend Untersuchungen von seinen Inhaltsstoffen bei Leukämie.

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www.kräuterkurse.at - Wissen aus der Natur

Dipl. Ing. (FH) Matthias Meisenberger

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